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IHK Wirtschaftsmagazin: Mit dem Timeboy in der Hosentasche
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IHK Wirtschaftsmagazin: Mit dem Timeboy in der Hosentasche

19.05.2011

Geisaer Datenspezialist verschafft Firmen den Überblick

 

Zeit ist Geld, heißt es so schön. Dieser Spruch könnte auch das Firmenmotto von Matthias Hartung sein. Denn sein Unternehmen Datafox aus Geisa baut Technik zur Optimierung der wichtigsten Ressource im täglichen Betriebsalltag. Von der Zeiterfassung des Personals über die genaue Beobachtung von Maschinenzeiten bis hin zur Kontrolle der Telematik von Fahrzeugen - die Geräte aus dem Wartburgkreis sind für viele Unternehmen mittlerweile Gold wert. Zwar werden in erster Linie stationäre Terminals zur Personalzeiterfassung und Datenerfassung fest installiert, doch auch der mobile Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung. „Das Anwendungsfeld für die Zeiterfassung wird immer breiter“, erklärt Geschäftsführer Matthias Hartung. Auf Baustellen, im Pflegebereich, in der Logistik, in der Produktion sind Geräte wie der „Timeboy“ gefragt. Neben der mobilen Zeiterfassung könnten in Kombination mit einem GPS-Empfänger beispielsweise Fahrzeugdaten erfasst werden. „So erhalten Sie Informationen darüber, wer das Fahrzeug gefahren hat, welche Stopps eingelegt wurden, welche Strecke gefahren wurde, wann welche Baustelle erreicht wurde“, zählt Hartung auf. Ein Betrieb kann mit diesen wichtigen Daten Verlustzeiten sowohl bei Maschinen als auch bei den Mitarbeitern reduzieren.

 

Der 45-jährige Rhöner Matthias Hartung gründete Datafox 1998 zur Entwicklung und Produktion von Hardware für die Maschinendatenerfassung. Später kamen Geräte für Personalzeiterfassung und Zutrittskontrolle hinzu. Stationär verbaute Terminals sind heute das Hauptgeschäft des Mittelständlers. „Angefangen hat alles einst mit einer Papierskizze eines mobilen Zeiterfassungsgeräts“, erinnert sich der ausgebildete Produktionsingenieur. Nach jahrelangen Erfahrungen in der Automobilbranche sowie Mess- und Regeltechnik suchte er irgendwann den Weg in die Selbstständigkeit. Als die passenden Zulieferer gefunden waren, konnte der erste Entwurf eines eigenen Geräts in die Tat umgesetzt werden. Schnell wurde das Interesse seitens erster Kunden geweckt und die immer mobiler werdende Arbeitswelt tat ihr übriges. „Früher passierten alle Punkt sieben die Stechuhr am Werkstor und verließen das Gelände acht Stunden später wieder. Heute ist die Zeiterfassung überall integrierbar, beispielsweise auch auf Baustellen oder in Lastkraftwagen“, schildert Hartung die schnelle Entwicklung in diesem Bereich. Seine Kunden stammen im Wesentlichen aus dem Bereich der Softwarehersteller und Systemhäuser. Rund 180 solcher Partner verzeichnet das Unternehmen. „Unsere Terminals sind nur Teil einer gemeinsamen Lösung. Ohne passende Software funktioniert unsere Hardware nicht. Daher tätigen wir auch keine Endkundengeschäfte, denn die können mit unseren Terminals alleine kaum etwas anfangen“, erklärt der Datafox-Chef. Die komplette Entwicklung der Geräte und deren Endmontage finden im eigenen Haus statt. Der Vertrieb erfolgt direkt aus Geisa und über die mittlerweile 4 Vertriebszentren im Ausland. Für den Verkauf sind aktuell rund 300 Wiederverkäufer in ganz Europa zuständig. Die Produktpalette wird kontinuierlich ausgebaut, um Datenerfassungsgeräte für alle Bereiche aus eigener Herstellung anbieten zu können.

 

Rund 25 Prozent des Geschäftes tätigt Datafox im Ausland. Österreich, Belgien, die Niederlande sowie Osteuropa sind die Zielmärkte. „Überall, wo man deutsch spricht und versteht, sind unsere Märkte“, sagt Matthias Hartung. „Für den englischsprachigen Raum wird aktuell an der Dokumentation und den Zulassungen gearbeitet.“ 27 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen, das pro Jahr 30 bis 40 Prozent Wachstum realisieren will.

 

In Kooperation mit der IHK Erfurt werden aktuell zwei Auszubildende in der Fertigung und im kaufmännischen Bereich angelernt, ein weiterer Azubi als Informatiker wird gesucht. Auch im Messebereich war die Kammer immer ein guter Ansprechpartner, auch wenn die Aktivitäten sich zunehmend auf andere Marketingfelder ausweiten, um das Unternehmenswachstum voranzutreiben. „Der Markt für die Zeit- und Datenerfassung und die Themen Zutrittskontrolle wächst sehr stark“, weiß Matthias Hartung, „und wir sind weiter vorne dabei!“

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Bewährte Qualität und neue Wege.

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